Überlassen wir das Wahrscheinliche den Maschinen. Verlieben wir uns in das Mögliche.

Ich finde mit Unternehmen heraus, was ihre Kunden brauchen, und entwickle daraus Ideen, Marken und Produkte. Und ich kläre, was Maschinen machen dürfen und was Menschen machen müssen.

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Berater für Design und Technologie · München Zuvor Vorstandsvorsitzender der Razorfish AG, Geschäftsführer von IDEO Deutschland und Mitgründer von SinnerSchrader München

Für Inhaber und Geschäftsführungen, die entscheiden müssen, was sie als Nächstes entwickeln, für wen, und welche Rolle „KI“ dabei spielen soll.

Was entstehen soll und warum.

Es wirkt, als könnten KI-Agenten – und bald Roboter – alles erfassen, planen und bauen. Doch manche Aufgaben bleiben bei uns. Vor allem: zu beschreiben, was entstehen soll, für wen und mit welchem Ziel. Dafür muss jemand die Menschen verstehen, für die es entsteht: ihre Lage und Ziele, ihre Wünsche und Ängste, ihre Probleme und Workarounds. Daraus müssen Anforderungen formuliert werden, an denen sich jedes Ergebnis messen lässt. Beziehungen und Erlebnisse können nicht in Code gegossen werden. Sie müssen gewollt, gedacht, verfolgt, gelebt und beurteilt werden. Die Arbeit geht uns nicht aus, sie verschiebt sich nur.

Was müssen Menschen machen?

Ideen und Innovation
Neue Produkte, Dienste und Geschäftsfelder finden – aus Beobachtung, Gespräch und dem, was Technik heute ermöglicht. Ideen als Prototypen erlebbar machen, bevor groß investiert wird. Klären, ob Kunden sie wollen und ob sie machbar sind. Und entscheiden, welche sich lohnen.
Marke und Kommunikation
Name, Marke und Stimme, die man wiedererkennt. Dazu gehören Positionierung und Erscheinungsbild: wofür ein Unternehmen steht, worin es sich unterscheidet und wie es aussieht. Daraus entsteht ein Designsystem für Bild, Schrift und Text, das überall gilt. Auch wenn Maschinen mitschreiben.
Produkt und Design
Gestalten, was Menschen nutzen: auf dem Bildschirm, im Raum und in der Dienstleistung. Informationsarchitektur und Bedienung, Form und Material – früh und oft mit Nutzern erprobt. So genau ausgearbeitet, dass Teams und KI-Agenten danach bauen können. Und dabeibleiben, bis das Produkt im Markt ist.
Führung und Teams
Menschen mitnehmen, wenn sich ihre Arbeit verschiebt. Rollen neu zuschneiden und das nötige Können vermitteln, sobald KI-Agenten mitarbeiten. Die richtigen Leute finden, Teams aufbauen und führen, auch auf Zeit. Damit klar ist, wer was verantwortet, und alle mit Selbstvertrauen arbeiten können.

Was dürfen Maschinen machen?

Einschätzung
Wo KI echten Nutzen bringt und wo nur Aufwand. Geprüft werden Abläufe und Daten, Kosten und Wirkung, Recht und Sicherheit, das Können im Team und die Frage, was man kauft und was man selbst baut. Am Ende stehen Prioritäten, eine Roadmap und benannte Risiken.
Einführung
Wie KI-Agenten in Produkte und Abläufe kommen und wer sie steuert. Daten zusammenführen und für Maschinen zugänglich machen. Die einzigartigen Fähigkeiten des Unternehmens kapseln. Und die Lösung offen halten für andere Modelle und Anbieter, ohne die Souveränität über die eigenen Daten abzugeben.
Governance
Nach welchen Regeln KI arbeitet und welcher Mensch welche Qualität freigibt. Dazu maschinelle Kontrollen, die ebenfalls erst entwickelt werden müssen: Prüfungen, Tests und Grenzen, die automatisch greifen. Jede Freigabe prüft, ob entstanden ist, was entstehen sollte.
Betrieb
Ob der Nutzen ankommt und bleibt – und was Kunden davon merken. Gemessen werden Zeit, Kosten und Nacharbeit, vorher und nachher. Neue Modelle müssen sich erst an denselben Aufgaben bewähren, für Ausfälle gibt es einen Weg ohne KI. Und regelmäßig entscheiden, was Maschinen machen dürfen.

Woran ich gerade arbeite

Was bleibt, was geht, was zuerst kommt.

Für ein mittelständisches Unternehmen begleite ich den Neubau einer IT-Landschaft, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Es geht um Menschen und Abläufe ebenso wie um Architektur und Prioritäten. Ein kleines Team baut das neue System auf einem gemeinsamen Datenfundament, im laufenden Betrieb. Es schafft heute, was vor einem Jahr weder denk- noch leistbar war. Teil der Arbeit ist, die Governance dafür zu erarbeiten.

Eigene Projekte und Produkte: Ich entscheide, was entsteht und warum.

Daneben entwickle ich eigene Projekte und Produkte. Idee, Name, Marke, Gestaltung und Anforderungen sind meine Arbeit. Was bei mir in einer Hand liegt, muss in Teams und Organisationen ausdrücklich geregelt sein.

Die Handwerke bleiben: Nutzerforschung, Gestaltung, Text, Softwareentwicklung und Projektleitung sichern die Qualität ihres Teils. Ihre Effizienz kann massiv steigen – wenn Prüfung und Freigabe mitwachsen.

Was muss feststehen, bevor KI-Agenten bauen?
Für wen es ist, was es leisten soll und woran man merkt, dass es gelungen ist.
Was ändert sich, wenn ein Team daran arbeitet?
Ein Mensch führt. An den kritischen Stellen prüft jemand, der nachweislich beurteilen kann, ob etwas wirklich gut ist und dem entspricht, was entstehen sollte – und gibt es frei.
Und wenn viele Teams daran arbeiten, bis hin zur ganzen Organisation?
Gemeinsame Grundregeln für Datenschutz und KI, Schulung für alle und klare Absprachen, wie die Teams zusammenspielen. Und Raum für jedes Team zu experimentieren, getragen von einer gesunden Fehlerkultur.

Aus dreißig Jahren Praxis

Bei IDEO habe ich gelernt: Zahlen zeigen, was Menschen tun. Warum sie es tun, was sie sich wünschen und was sie fürchten, zeigen erst Beobachtung und Gespräch. Damit beginnt meine Arbeit. Einiges, was daraus entstanden ist:

Finanzdienstleistung
Eine neu gedachte digitale und physische Banking-Experience am Geldautomaten, die bis heute unerreicht ist.
Automobilzulieferer
Die Zukunft der Elektromobilität in einem physischen Prototyp mit digitalen Komponenten erlebbar gemacht, Jahre vor dem Markt.
High-Tech
Von Gaming über Home-Entertainment zu Ubiquitous Computing – neue Computer-Interaktion durch Gestensteuerung mit visueller 3D-Sensorik (patentiert).
Versicherung
Entwicklung eines globalen Designsystems, mit dem eine Marke weltweit einheitlich auftritt. Und der Einsatz im Online-Vertrieb von Versicherungsprodukten.
Automobil, Vertrieb
Konzeption und Umsetzung des ersten Onlineshops Europas, in dem Hersteller und Händler gemeinsam Neuwagen verkaufen.
Medien
Name, Marke und erstes Produktdesign für einen neuen Fernsehanbieter, in drei Monaten. Heute Marktführer für IPTV in Deutschland.
Software
Eine trainierbare Machine-Learning-Plattform, die Fachtexte in industriellem Maßstab nutzbar macht.
Automobil, Machine Learning
Entwicklung eines Car-Entertainment-Prototyps (embedded), der aus Fahrzeugdaten das Verhalten einzelner Passagiere vorhersagt und entsprechend agiert.
Touristik
Einführung eines cloudbasierten Digital Asset Managements und Migration mehrerer großer Bildarchive. Dazu eine sehr komplexe Taxonomie, Rechte und Rollen, Workflows und Schulungen.

Der ganze Werdegang

Maschinen erzeugen inzwischen Texte, Bilder und Software. Damit wird Effizienz zur Massenware.

Den Unterschied macht jetzt, was man einer Arbeit anmerkt: den Aufwand, die Leidenschaft, den Charakter und die Absicht der Menschen dahinter – und den Mut zum Unwahrscheinlichen.

Zeit, die Dinge anzugehen.

Nach einem ersten Gespräch ist klar, ob es einen nächsten Schritt gibt – und welchen.

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Lieber direkt: E-Mail oder Anruf.

Schwarzweiß-Porträt von Philipp Schäfer, offen in die Kamera lächelnd.